Osteoporose und Vitamin K

In Deutschland wird Vitamin K in der Therapie der Osteoporose leider vernachlässigt! Darauf weist zu Recht die Pharmazeutische Zeitung hin: http://bit.ly/AsGKke
Eine Gabe von Vitamin K, ergänzend beispielsweise zu einer vorbeugenden Standardtherapie mit Calcium und Vitamin D, senkt die Zahl der spontanen Wirbelbrüche noch einmal deutlich! Bei Einnahme von Antikoagulatien darf Viamin K aber nicht angewendet werden, da beide physiologisch Gegenspieler sind!
Vitamin K ist wichtig für die γ-Carboxylierung des in Osteoblasten gebildeten Proteins Osteocalcins, das in dieser Form den Einbau von Calcium in die Knochenmatrix unterstützt und damit die Festigkeit der Knochen erhöht. In der nicht γ-carboxylierten Form wirkt Osteocalcin als Hormon auf den Zuckerstoffwechsel. Osteocalcin senkt dann den Blutzuckerspiegel, indem es die Insulinausschüttung fördert und die Insulinsensivität zum Beispiel der Muskelzellen erhöht. Letzteres geschieht indirekt über eine vermehrte Ausschüttung des Peptids Adiponektin aus den Fettzellen.

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